Häufig gestellte Fragen

Ist das Verfahren sicher?

Nach aktuellem Kenntnisstand sind keine schweren Nebenwirkungen bekannt.

Gelegentlich berichten Patient:innen nach Sitzungen über Symptome wie vorübergehende Müdigkeit, Unruhe, leichte Kopfschmerzen, Reizbarkeit oder Veränderungen des Schlafs.

Wie fühlt sich eine Neurofeedback-Sitzung an?

Meistens werden die Sitzungen von Klient:innen als entspannend, manchmal auch als konzentriert beschrieben.

Wird Neurofeedback von der Krankenkasse übernommen?

Nein, in der Regel nicht. In meiner Praxis biete ich Neurofeedback ausschließlich als Selbstzahlerleistung an. Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Neurofeedback gehört derzeit nicht zur gesetzlichen Regelversorgung.

Wie teuer ist eine Neurofeedback-Behandlung?

Kontaktieren Sie mich gerne bei Fragen zu den Kosten.

Ist Neurofeedback eine Alternative zu Medikamenten?

Neurofeedback ist kein Ersatz für notwendige Medikamente. Es ist aber möglich, dass sich bei manchen Menschen im Verlauf Veränderungen ergeben, die auch Einfluss auf den Bedarf an einer Medikation haben können, zum Beispiel bei einer Abnahme von Ängsten. Eine Medikation oder deren Veränderung sollte jedoch immer individuell ärztlich besprochen werden.

Kann Neurofeedback eine psychotherapeutische Behandlung ersetzen?

Neurofeedback ersetzt keine medizinische Behandlung oder Psychotherapie, kann aber ergänzend eingesetzt werden.

Kann Neurofeedback während der Einnahme von Medikamenten erfolgen?

In der Regel ja. Einige Medikamente können allerdings die Gehirnaktivität oder Lernprozesse des Gehirns beeinflussen. Diesbezüglich erfolgt eine individuelle Beratung im ärztlichen Gespräch.

Wirkt Neurofeedback in jedem Fall?

Viele Menschen erleben Neurofeedback als hilfreich. Es ist jedoch kein Allheilmittel, und manche Menschen erleben keine für sie hilfreiche Wirkung. Vor Beginn erfolgt daher eine individuelle ärztliche Aufklärung für Ihren konkreten Fall, auch über mögliche Behandlungsalternativen. So können Sie auf der Basis aller Informationen entscheiden, ob Sie einen Behandlungsversuch wünschen.

Bei welchen Beschwerden kann Neurofeedback hilfreich sein?

Neurofeedback kann bei vielen Beschwerden unterstützend angewandt werden,

Typische Belastungsbereiche umfassen unter anderem ADHS, Depression, chronische Erschöpfung (umgangssprachlich "Burnout"), Ängste, posttraumatische Belastungsstörung, Spannungskopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen und vieles mehr.

Wie erfolgt die Behandlungsplanung?

Vor einer Behandlung erfolgt eine ausführliche Anamnese inklusive der Erfassung von Beschwerden, Vorerkrankungen und vielen Informationen mehr, welche eine Behandlungsplanung unterstützen. Des Weiteren kann optional ein sogenanntes QEEG (quantitatives EEG) erstellt werden. Gerne berate ich Sie bei Interesse hierzu.